Die fahrenden Loks können das Digitalsignal so verändern, dass es von den Decodern nicht mehr richtig interpretiert wird. Die Lokbefehle werden immer wiederholt, die Schaltbefehle für Weichen und Signale nicht.
Bei den Schaltbefehlen, die im Gegensatz zu Lokbefehlen nicht mehrmals gesendet werden, kann es zum Verlust von Informationen kommen, wenn das Digitalsignal direkt vom Gleis abgenommen wird.
Grundsätzliche empfehle ich für das Fahren, Schalten und Melden je eine eigene Digitalzentrale zu verwenden. Eine einfache, preisgünstige Zentrale ohne Display ist vollauf genügend.
Die Verkabelung bei www.eichenstadt.ch
PS: Auf meiner persönlichen Anlage Eichenstadt habe ich es folgendermassen gelöst: Fahren und Schalten je eine Zentrale von Lenz LZV 100 und das Melden mit Loconet mit dem rr-Cirkits LocoBuffer USB. Für die Strecke verwende ich noch zusätzlich 8 LV 100 Booster, ebenfalls von Lenz. So ist genügend Saft vorhanden und nichts knickt ein.
Und dann kommen noch die Leitungsquerschnitte dazu. Für das Schalten verwende ich Zuleitungen bis zu den Decodern mit 0.75mm2 Querschnitt und als Zuleitungen zu den Gleisen 2.5mm2 Querschnitt. (Hier mögen manche einwenden zu überdimensioniert aber eine Leitung "hin und zurück" kann bei rasch 30 Meter haben und dann sind die Dämpfungsverluste bei zu kleinen Zuleitungen zu stark. Aber das mag als Philosophie abgetan werden, die Berechnungen über die Dämpfungsverluste bei Leitungen zeigen ein anderes Bild.
Kommentare (0)